Praxis für Physiotherapie u. Osteopathie Weinholz
Juliane Schulze
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Cranio- Sacral- Therapie

Die Cranio- Sacral- Therapie ist eine sanfte manuelle Ganzkörpertherapie.

Schädel, Wirbelsäule und Kreuzbein werden schwerpunktmäßig behandelt


Sie beruht unter anderem auf der Annahme, daß die rhythmischen Pulsationen der Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit (Liquor cerebrospinalis) sich auf die äußeren Gewebe und Knochen übertragen und ertasten lassen.

Diese Strukturen bilden sozusagen den Mittelpunkt des Zentralnervensystems.

Das Rückenmark, die Gehirnflüssigkeit umgeben von den Hirnhäuten (Meningen) werden dem Zentralnervensystem zugeordnet.
Schädel, Wirbelsäule, Kreuzbein und das Zentralnervensystems werden als Cranio- Sacral- System bezeichnet.

Innerhalb des Systems, d.h. im Gehirn wird rhythmisch Gehirnflüssigkeit freigesetzt, die sich als Druckwelle vom Gehirn um das Rückenmark herum bis zum Kreuzbein hin bewegt.

Der Schädel weitet sich. Die Wirbelsäule mit Kreuzbein und der restliche Körper bewegen sich ebenfalls. Eine gewisse Menge der Hirnflüssigkeit wird vom Körper resorbiert, wodurch die Druckwelle im System abflaut.

Der Schädel geht in seine ursprüngliche Form zurück und der restliche Körper bewegt sich abermals, woraufhin der Kreislauf von vorn beginnt.


Diesen Prozess bezeichnet man als Cranio- Sacral- Rhythmus, der unabhängig von Atmung und Herzschlag operiert.

Dieser Rhythmus wird von einem geschulten Cranio- Sacral- Therapeuten mit seinen Händen erspürt, befundet und behandelt.

Durch Muskel-, Bindegewebs- oder Stoffwechselerkrankungen, Entzündungen, Unfälle usw. kann die Beweglichkeit und Funktion des Cranio- Sacral- Systems mit den anderen Strukturen zusammen behindert sein.

In vielen solcher Fälle können Gesundheitsstörungen auftreten, die sich schulmedizinisch oftmals nicht erklären lassen.

 

Anwendungsgebiete

 

Sowohl bei Erwachsenen als auch bei Kindern und Neugeborenen ist eine craniosacrale Therapie möglich. Anwendungsgebiete bei Kindern sind unter anderem:

Bei Erwachsenen 

  • Allergien
  • psychosomatischen Beschwerden/Depressionen
  • Störungen des Zentralen Nervensystems wie Parkinson, Multipler Sklerose, Cerebral Parese und Apoplex 
  • Schwangerschaftsbeschwerden, Geburtstraumata 
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • Beschwerden im Kopfbereich wie Nebenhöhlenbeschwerden (Sinusitis),
    Mittelohrentzündung, Tinnitus, Gleichgewichtsstörung, Kiefergelenksyndrom, Kieferfehlstellungen, Beschwerden durch Zahnspangen, usw.
  • Rückenbeschwerden, akut oder chronisch, HWS-Syndrom, Nacken und
    Schulterverspannung, Ilio-Sacral- und Ischiasbeschwerden, Skoliose,
  • Schleudertrauma
  • Störungen des Hormon- und Nervensystems und damit verbundenen Beschwerden
  • Erschöpfungszuständen nach Krankheit oder Operation
  • Schlafstörungen